Elektronische Antragstellung in der Agrarförderung - eAntrag












Der eAntrag stellt das neue Antragsverfahren in der Agrarförderung dar und wurde erstmals im Jahr 2015 als Alternative zum bisherigen Papierantrag angeboten. Seither wird das Programm stetig weiterentwickelt, um den Anforderungen der Landwirte und Winzer zu entsprechen.

Die Umstellung des Antragsverfahrens beruht auf einer Verordnung der Europäischen Union aus dem Jahr 2014. In dieser wird beschrieben, dass die Erhebungen aller förderungsrelevanten Flächendaten in graphischer Form erfolgen müssen. Graphisch bedeutet, dass die Eingabe der Flächengrößen nicht mehr manuell vorgenommen werden kann. Der Antragsteller ist verpflichtet die Bewirtschaftung der einzelnen Schläge anhand von Luftbildern einzuzeichnen und zu bestätigen. Über die dadurch erzeugte Geometrie wird anschließend die Flächengröße bestimmt.

Die Umsetzung der Verordnung erfolgte in stufenweisen Abschnitten. So mussten im Jahre 2016 bereits 25 % der beantragten Flächen in Rheinland-Pfalz über die graphische Beantragung erfolgen. Die Steigerung setzte sich im Jahr 2017 auf mindestens 75 % der beantragten Fläche fort. Diese wurde mit einem Ergebnis von 90 % erfolgreich überschritten. Im Jahr 2018 wird der eAntrag für alle Antragsteller verpflichtend sein.

Die Antragstellung endet am 15. Mai jeden Jahres. Zu diesem Zeitpunkt muss der elektronische Antrag, sowie der dazugehörige Datenträgerbegleitschein und alle förderrelevanten Unterlagen bei der zuständigen Kreisverwaltung eingegangen sein.

Zur Unterstützung der Antragsteller wurde beim Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinhessen-Nahe-Hunsrück in Bad Kreuznach ein technischer Support eingerichtet, der den Antragstellern für alle technischen Fragen in der Software zur Seite steht. Die Kreisverwaltungen bleiben weiterhin Ansprechpartner für alle fachlichen Fragen die die Antragstellung betreffen.






    www.eAntrag.rlp.de drucken